Michaela Muschitz, Präsidentin von BPW Austria:

"BPW Austria hat den Equal Pay Day in Österreich eingeführt, damit dieses Problem endlich angegangen wird. Viele Frauen wissen gar nicht, dass männliche Kollegen in den gleichen Positionen um vieles mehr verdienen."

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Nationalratspräsidentin Barbara Prammer: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist seit knapp einem Jahrhundert eines der wesentliche Ziele der internationalen Frauenbewegung. In vielerlei Hinsicht wurde die Arbeitssituation der Frauen bereits verbessert - die Gleichstellung bei der Entlohnung wurde aber noch nicht erreicht."

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Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek:

Der "Tag der Roten Handtasche" zeigt deutlich auf, dass die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen in Österreich noch immer extrem auseinanderklafft.

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Staatssekretärin Christine Marek:

"Obwohl der Einkommens-unterschied zwischen Männern und Frauen - ausgehend vom jeweiligen arbeitszeitbereinigten Median- einkommen - in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen hat, sind wir noch lange nicht dort, wo wir hingehören." mehr

Dr. Gabriele Petrovic, Generaldirektorin Statistik Austria:

 "Frauen leisten schon im Haushalt und bei der Kinderbetreuung den Großteil an unbezahlter Arbeit. Im Berufsleben ist es jeder Frau schon einmal passiert, dass Sie weniger Gehalt bekommen hat als männliche Kollegen in vergleichbarer Position ? selbst mir, als top ausgebildete Frau ohne Kinder. "

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Dr. Bettina Gneisz-Al-Ani, Senior Vice President, Corporate Communications & Public Affairs, OMV Aktiengesellschaft:

"Danke an BPW für diese Initiative, die leider unverändert nötig ist: Auch im Jahr 2009 verdienen in Österreich Frauen bei gleicher Leistung deutlich weniger als ihre Kollegen. Das ist ein Armutszeugnis - im doppelten Sinn des Wortes."

 
 

 

Rote Taschen gegen rote Zahlen

Das überparteiliche internationale Frauennetzwerk BPW (Business and Professional Women) thematisiert Chancengleichheit und Einkommensschere am Equal Pay Day EPD mit zahlreichen Aktionen. Der Equal Pay Day (Tag der Einkommensgleiche) macht darauf aufmerksam, dass Frauen in Österreich bis zum 13. April weiterarbeiten müssen, um so viel zu verdienen, wie Männer, die bis zum 31.12. des Vorjahres gearbeitet haben.

Mit der roten Tasche als Symbol für das Defizit in den Geldbörsen der Frauen wollen wir darauf aufmerksam machen, dass Frauen noch immer nicht das verdienen, was Ihre Arbeit wert ist! Mit der "Initiative Rote Tasche" möchten wir aktiv zur Schließung der Lohnschere beitragen. Damit aus roten Taschen schwarze Zahlen werden!

Unterschreiben Sie für die gesetzliche Verankerung der Lohntransparenz!

2010 setzt sich BPW Austria für eine gesetzliche Verankerung der Lohntransparenz ein. Damit diese Forderung umgesetzt wird, sammeln wir bei den Veranstaltungen zum Equal Pay Day Unterschriften. Damit können wir eine Petition im Parlament einbringen. Der österreichische Nationalrat muss sich dann mit unserer Forderung auseinander setzen und entsprechende Schritte einleiten. Unterstützen Sie uns und unterschreiben Sie!

Die rote Tasche als Symbol für das Defizit in den weiblichen Geldbörsen